Was ist die Pikler Pädagogik?

Ein Kind nach Pikler großzuziehen bedeutet…

… beim eigenen Selbst anzufangen
Die Erziehung eines Kindes nach Pikler beruht auf der Haltungs des Erwachsenen. Die Art und Weise, wie er oder sie ein Kind betrachtet, äußert sich in den Handlungen und vermitteln dem Kind ein bestimmtes Gefühl, sodass es sich wertgeschätzt und geliebt fühlt – oder eben nicht. Dabei musst du als Bezugsperson stets mit dir selbst in Kontakt bleiben und die eigene Wahrnehmung reflektieren.

… im Moment zu agieren und achtsam zu sein
In der Pikler-Schule geht man davon aus, dass auch kleine Säuglinge genau erspüren können, ob sich die Bezugsperson gerade auf etwas anderes konzentriert, genervt, verärgert, müde oder überfordert ist. Eine für Kind und Bezugsperson befriedigende Interaktion beruht auf großer Aufmerksamkeit und Offenheit füreinander.

… die Entwicklung des Kindes so zu nehmen, wie sie ist
Oft beobachten Eltern mit Sorge, wie schnell ihr Kind lernt und ob es dabei im Durchschnitt oder am besten noch darüber liegt. Die Entwicklung des Kindes lässt sich aber nicht beschleunigen, nur sanft unterstützen und anregen. Am besten lernt ein Kind nach Emmi Pikler, wenn es im eigenen Tempo einfach machen darf und dabei immer mit sich selbst in gutem Kontakt bleibt.

… sich selbst zurückzunehmen und mit der Beobachter- und Erzählerrolle zufrieden zu sein
Die Kindheit einer Person gehört ihr allein. Das Kind ist die Hauptperson im eigenen Leben und soll sich auch so erfahren: Als fähig, autonom und frei. Trotzdem brauchen kleine und große Kinder ganz viel Hilfe bei der Bewältigung neuer Erlebnisse und großer Emotionen. Deine Rolle als Bezugsperson liegt darin, genau wahrzunehmen, empathisch und verfügbar zu bleiben und wertungsfrei zu in Worte zu fassen, was gerade passiert.

Wir können also festhalten, dass die Pikler-Methode nur als Haltung funktioniert, nicht aber als pädagogische Trickkiste.

Wodurch zeichnet sich die Pikler Haltung aus?

Respekt

Der Schritt zu echtem Respekt für das Kind, das unser Gegenüber ist, ist wahrscheinlich der schwierigste Teil der Pikler-Haltung. Das ist deshalb der Fall, weil der respektlose Umgang mit Kindern etwas so Alltägliches ist. Die meisten Erwachsenen haben als Kinder wohl selbst sehr viele Respektlosigkeiten über sich ergehen lassen, nehmen das aber nicht so wahr.

Das liegt daran, dass Erwachsene speziell für kleine Kinder so etwas wie unfehlbar sind. Ihnen wird eine Autorität zugestanden, die im Extremfall die eigene Erfahrung des Kindes völlig disqualifiziert. Das Verhalten der Erwachsenen wird als „normal“ eingestuft und der eigene Schmerz darüber verdrängt.

Was meinen wir aber mit Respektlosigkeit?

Darunter fallen die großen pädagogischen Verfehlungen wie körperliche und psychische Gewalt oder Vernachlässigung. Aber Respektlosigkeit äußert sich letztens immer da, wo wir Menschen (auch Kinder) nicht in ihrer Autonomie und Integrität wahrnehmen.

Demnach muss es als respektlos gelten, ein Kind:

  • einfach aufzunehmen oder wegzutragen, ohne es anzukündigen
  • auszuziehen, zu waschen, abzuwischen o.ä., ohne vorher Bescheid zu geben
  • wenn es ein Bedürfnis äußert, einfach zu unterbrechen und zu sagen: „Jetzt sei doch mal still, ich bin hier gerade beschäftigt.“
  • in emotionalen Situationen, in denen es frustriert oder unglücklich ist, nicht ernstzunehmen und sein Weinen mit Ablenkungsversuchen oder einem Schnuller abzuwürgen
  • ohne Ankündigung zu füttern oder es mit gutem Zureden und Bestechungen zum Essen zu bewegen

Vermutlich würdest du darauf achten, dass dieser Mensch seine Autonomie und Würde so weit wie möglich behalten kann. Du würdest Berührungen und Pflegehandlungen ankündigen; die Person selbst entscheiden lassen, wie bestimmte Dinge gemacht werden sollen; du würdest warten, wenn die Person sagt: „Nein, jetzt nicht. Ich bin noch nicht bereit.“

Das ist ein respektvoller Umgang mit körperlich unterlegenen Menschen, egal welchen Alters.

Liebevolle Achtsamkeit

Besonders die basale Pflege wie wickeln, waschen oder füttern erledigen wir bei Kindern oft routiniert, schnell und gedankenverloren – das konnte Emmi Pikler sehr häufig beobachten. Sie meint aber, dass wir gerade diese Handlungen fast wie Rituale, mit großer Langsamkeit und Achtsamkeit ausführen sollten.

Denn sie machen die Substanz unseres gemeinsamen Lebens mit dem Kind aus. Zudem betreffen sie den Körper des Kindes und damit eine sehr verletzliche und existenzielle Ebene.

Wir sollten dem Kind also beim Stillen/Füttern, Wickeln und Anziehen mit großer Aufmerksamkeit begegnen, mit ihm auch emotional in Kontakt kommen und dabei stets auf seine Signale achten.

Zurückhaltung

Emmi Pikler ist der Meinung, dass besonders die motorische Entwicklung von außen völlig unbeeinflusst bleiben soll. Ein Kind dreht sich um, sitzt, krabbelt, läuft und klettert genau dann, wenn sein Körper und Geist bereit dazu sind.

Das zu frühe Animieren zur motorischen Weiterentwicklung hat oft eine gegenteilige Wirkung. Außerdem behält sich das Kind so ein ausgeprägtes Gefühl für den eigenen Körper und seine Fähigkeiten. Ebenso soll ein Kind frei und unbeeinflusst spielen dürfen.

Auch hier halten sich Eltern und andere Bezugspersonen eher zurück, wobei natürlich nichts dagegen spricht, sich ins Spiel des Kindes einzuklinken, wenn es das möchte. Trotzdem soll die erwachsene Person niemals eine Führungsrolle im Spiel einnehmen.

Genaue Beobachtung

Den wichtigsten Bezugspersonen sollte der Entwicklungsstand des Kindes immer bewusst sein, damit sie optimal auf dessen Bedürfnisse eingehen können.

Die genaue Beobachtung hilft dir, dein Kind besser kennenzulernen, zu begreifen, was es in seiner Entwicklung gerade braucht (z.B. andere Lernmaterialien oder eine besondere Umgebung) und zu erkennen, wie es sich laufend weiterentwickelt.

Andererseits gibt es deinem Kind das Gefühl, wahrgenommen zu werden – und das ist auch für die ganz Kleinen eine besonders wichtige Art der Wertschätzung

Laufende Kommunikation

Emmi Pikler regt dazu an, schon mit ganz kleinen Säuglingen viel zu sprechen und zu erzählen, was rund um ihn herum passiert oder demnächst passieren wird. Dazu gehört natürlich die Ankündigung eigener Handlungen (“Ich werde dich jetzt gleich hochheben” – “Jetzt ziehe ich dir das Hemdchen über den Kopf” – “Ich möchte dich jetzt gerne wickeln”), aber auch das Erklären der für das Kind ganz ungewohnten Umgebung.

Dieses laufende “Erzählen” wird bis ins Kleinkind- und Kindergartenalter fortgesetzt und betrifft die Handlungen wie auch Emotionen des Kindes, die eigenen Absichten und Pläne und alles, was so in der Umgebung passiert, vom Wetter über das Laufen der Waschmaschine bis hin zum Verhalten eines Tieres.

Das trainiert erstens das Sprachvermögen, zweitens bekommt das Kind eine Unterstützung bei der Interpretation der Welt und des eigenen Innenlebens.

Parallelen zur Montessori-Pädagogik

Emmi Pikler und Maria Montessori teilen in ihrem Kindheitsbild und ihrer Auffassung von einer gesunden Entwicklung vieles miteinander:

  1. Beide waren Ärztinnen und glaubten an einen jedem Menschen innewohnenden Entwicklungsplan. Die Aufgabe des/r Pädagogen/in und der Umgebung ist es lediglich, dieser Entwicklung dienlich zu sein. Sie geschieht aber aus sich selbst heraus und muss nicht aktiv gefördert werden.

2. Bei beiden ist die Rolle des/r begleitenden Erwachsenen eine recht reduzierte. Eine Haltung voller Vertrauen, Respekt und Zuneigung vermittelt dem Kind: Ich glaube daran, dass du das selbst kannst!

3. Beide sind der Überzeugung, dass Kinder einen enormen Lerntrieb haben und sich gerne Neues aneignen. Dabei sollen bestimmte Materialien anregend und unterstützend sein, ohne die Entwicklung zu sehr zu beeinflussen.

4. Beide plädieren dafür, Kinder als Personen im Vollsinn zu verstehen und auch so zu behandeln. Das heißt vor allem, ihnen Autonomie und Entscheidungsfreiheit zuzugestehen, wo immer das möglich ist.

5. Beide halten viel von einer vorbereiteten und vor allem kindgerechten Umgebung, in der sich ein kleiner Mensch autonom zurechtfindet. Möbel in Kleinkindgröße gelten deshalb gleichermaßen als Pikler- wie als Montessori-Material.

Unterschiede zur Montessori-Pädagogik

Emmi Pikler war der Meinung, dass ein Kind idealerweise völlig unbeeinflusst und selbsttätig lernt und dabei nur beobachtet wird. In der Montessori-Pädagogik ist die sogenannte Darbietung sehr wichtig: Sie dient der geduldigen Einführung in die Verwendung neuer Materialien. Ohne diese Demonstration wissen Kinder oft nicht, was sie mit einem bestimmten Objekt anfangen sollen.

Der Fokus liegt bei Emmi Pikler stark auf der grobmotorischen Entwicklung der ersten Lebensjahre und der Pflege von Säuglingen und Kleinkindern. Maria Montessori interessierte sich dagegen mehr für die Entwicklung der Wahrnehmung und des Intellekts. Ihr Entwicklungsplan reicht deshalb bis ins junge Erwachsenenalter und ist deutlich detaillierter und ausgeklügelter.

Insofern ergänzen sich die beiden Methoden sehr gut und werden so auch in pädagogischen Einrichtungen erfolgreich miteinander kombiniert.

Ein Raum im Sinne Emmi Piklers einrichten

“Pikler” ist im kollektiven Bewusstsein mit liebevoll und ausgeklügelt entworfenen Kindermöbeln verbunden. Viele PädagogInnen und Eltern kennen das Pikler-Dreieck, den Pikler-Bogen, vielleicht auch noch das Pikler-Podest mit seinen Rampen und schiefen Ebenen.

Spielräume im ganzen deutschsprachigen Raum, die sich an der Reformpädagogin orientieren, sind mit solchen raffinierten Spielmaterialien ausgestattet. In vielerlei Hinsicht stellen solche aufmerksam gestalteten Räume eine ideale Umgebung für Kleinkinder dar.

Die größtmögliche Anregung wird mit autonomer Bewegung und selbstbestimmtem Spiel kombiniert. Dabei wird die Verletzungsgefahr sehr gering gehalten. Aber den allermeisten Eltern ist es nicht möglich, für ihr Kind im eigenen Heim einen solchen Spielraum zu gestalten.

Zu viel Platz brauchen die Pikler-Materialien – und zu teuer sind sie in der Anschaffung, zumindest wenn man die komplette Ausstattung möchte.

Hier findest du deshalb ein paar grundsätzliche Ideen für die Gestaltung des Kinderzimmers oder des gesamten Wohnraumes im Geiste Emmi Piklers. Dazu brauchst du weder eine besonders große Wohnung noch besonders viel Geld. So ein kreativ eingerichteter Raum wird natürlich durch das eine oder andere originale Pikler-Equipment aufgewertet. Von welchen (echten oder unechten) Pikler-Materialien ein Kind besonders profitiert erfährst du ganz am Ende des Artikels.

Grundlegendes für die Raumgestaltung

Der Raum ist klar strukturiert und optisch überschaubar: Wir neigen gerne dazu, besonders Kinderzimmer mit vielen verschiedenen Spielsachen zu überladen, mit reichlich Dekor ansprechend zu machen und dabei viele verschiedene Farben miteinander zu kombinieren.

Entsprechend irritiert sind wir dann oft von dem schlichten, fast spartanischen Material, das in der Reformpädagogik zur Anwendung kommt. Reduzierter noch als Montessori und viel bescheidener als Waldorf ist die Ästhetik der Pikler-Pädagogik. Die Materialien sind in erster Linie funktional, dabei durchaus schön und elegant, aber ohne die kleinsten Schnörkel.

Wider die Erwartung vieler Erwachsener finden Kinder das Schlichte, Reduzierte oft viel interessanter als das Knallbunte. Alles, was sich im Raum befindet, ist für Kinder selbstständig bespielbar und bewältigbar: Es gibt keine Spielsachen oder Materialien, die so hoch gelagert werden, dass das Kind sie nicht erreichen kann.

Es kann sich ohne erwachsene Hilfe im Raum frei bewegen und zurechtfinden. Das bedeutet nicht, dass die Materialien keine Herausforderung sein dürfen, ganz im Gegenteil! Aber sie sollen so zugänglich und altersgerecht sein, dass das Kind sie ganz für sich und im eigenen Tempo erkunden kann. Deshalb ist idealerweise auch das Bett so niedrig, dass das Kind alleine hinein- und hinausklettern kann.

Tische und Stühle sind in der richtigen Größe, Regalbretter und Bilder auf Augenhöhe des Kindes angebracht.

Einzige Ausnahme: Wenn die Wickelkommode (mit oder ohne “Pikler-Aufsatz”) sich im Kinderzimmer befindet, muss sie nicht zwingend frei zugänglich sein. Etwas ältere Wickelkinder mögen es aber gerne, wenn sie mittels einer Stufenleiter o.ä. selbst zum Wickeln nach oben klettern können. Es darf auch Regelbretter oder Schränke geben, in denen Material aufbewahrt wird, dass gerade nicht in Gebrauch ist. Das muss dann auch nicht frei zugänglich sein.

Im Folgenden stellen wir dir ein paar klassische Pikler-Materialien vor, die vielleicht etwas für euch sind. Wir nennen aber auch immer preiswerte Alternativen zu den originalen Stücken:

Das Pikler-Dreieck

Das berühmteste Pikler-Material ist auch das vielfältigste. Ein Kind lernt damit längst nicht nur Klettern, sondern kann auch daran aufstehen, unten durchkriechen, richtiges Greifen üben usw. Es trainiert später die Muskulatur, die Balance und das Körpergefühl und vermittelt Selbstvertrauen in die eigenen Fähigkeiten. Für ältere Kinder wird das Dreieck gerne mit diversen Rampen oder Rutschen ergänzt.

Alternativen: Der Pikler-Bogen hat einen ähnlichen Zweck, muss aber auf etwas andere Weise bewältigt werden. Für die Nutzung zu Hause reicht definitiv eines von den beiden Geräten aus. Alternativen für beidessind alle Möbelstücke und Gegenstände, auf denen ein Kind sicher Klettern kann, etwa niedrige Stufenhocker u.ä.

Das Pikler-Dreieck ist allerdings eine wirklich tolle Sache, deren vielfältige Verwendungsmöglichkeiten ihresgleichen suchen. Die Anschaffung lohnt sich daher fast immer. Mit etwas Geschick kann das Dreieck auch selbst gezimmert werden.

Siehe dazu auch: Unsere Auswahl der 5 besten Pikler Dreiecke

Der Pikler-Bogen

Der Pikler-Bogen ist eine geschwungene Leiter, die von beiden Seiten erklettert werden kann. Oben angekommen muss sich das Kind auf dem Bauch drehen, damit es auf der anderen Seite wieder hinunterkommt. Der Bogen ist deshalb die etwas fortgeschrittene Variante des Dreiecks, hat aber eine ähnliche Funktion.

Alternativen: sh. Pikler-Dreieck

Der Wickelaufsatz

Der Pikler-Aufsatz für die Wickelkommode kann durchaus ab der Geburt genutzt werden. Er ist zu drei Seiten hin geschlossen: Nach hinten mit einem Brett, rechts und links mit runden Sprossen. Einem kleinen Säugling vermittelt das in erster Linie Geborgenheit. Der Aufsatz kann dazu natürlich zurückhaltend dekoriert oder mit bunten Schmusetüchern behangen werden.

Sobald ein Kind sich aufrichten und aufstehen kann, möchte es vielleicht nicht mehr im Liegen gewickelt werden. Das Wickeln im Stehen ist für Kleinkinder die Variante der Wahl: Sie fühlen sich nicht so ausgeliefert, sondern können selbstbestimmt beim Wickeln mitmachen.

Dann ist der Pikler-Aufsatz ideal zum Festhalten, Anlehnen und Sich-Aufrichten. Und die Bezugspersonen können trotzdem rückenschonend und praktisch die Windeln wechseln.

Alternativen: Wen das nicht stört, der kann sein Kind auch einfach im Bad am Boden wickeln. Der Badewannenrand oder ein Hocker sind meist gut geeignet zum Festhalten und so klappt das Wickeln im Stehen auch ganz problemlos.

Der Wickelaufsatz

Dieses raffinierte Stück ist eine Art niedriges Labyrinth, das krabbelnd bewältigt werden muss. Es trainiert die Orientierung wie auch die Bewegung auf engem Raum. Es gibt den Tunnel in unterschiedlichen Längen und Kombinationen.

Da er nicht durchgehend geschlossen ist, sondern zum Teil offen ist oder durch Sprossen begrenzt wird, schult er auch die visuelle und speziell die räumliche Wahrnehmung.

Alternativen: Höhlen zum Kriechen und Sich-Verkriechen sind bei Kindern fast immer beliebt. Natürlich kann man so etwas auch zeitweilig aus Stühlen und Decken konstruieren. Es wäre auch möglich, den Tunnel aus stabilen Kartons nachzubauen.

Das Pikler-Podest

Dieses schlichte Möbel sieht nicht nach viel aus, ist aber äußerst vielfältig. Es ist einfach nur ein sehr flacher Quader mit einer Grundfläche von etwa 70×70 Zentimetern. Zunächst ist es die erste „Stufe“, die ein Kind schon im Krabbelalter gut bewältigen kann. Kann das kleine dann Gehen, wird das Treppensteigen geübt.

Kinder lieben es außerdem, etwas erhöht zu sitzen oder zu stehen und dafür eignet sich das Podest perfekt. Bald schon kann es mit einer oder mehreren Rampen ergänzt werden, die dann ein besondere Herausforderung beim Krabbeln oder Gehen darstellen.

Die schiefe Ebene ist ein echtes Faszinosum, sowohl für den eigenen Körper, als auch für Gegenstände, die man daran herunterrollen oder -gleiten lassen kann.

Das Essbänkchen

Diese kleine Sitzbank mit Lehne und Tisch ist deshalb besonders für Kleinkinder ab 18 Monaten geeignet, weil sie so stabil ist und nichts verrutschen kann. Sie ist natürlich nicht nur zum Essen und Trinken, sondern auch zum Malen, Schreiben und Arbeiten gedacht.

Alternativen: Jedes Kindersitzgruppe in der richtigen Höhe ist eine Alternative zum Essbänkchen. Wenn das Kind mit dem Stuhl oft wegrutscht, kann dieser vielleicht fixiert oder mit dem Tisch verbunden werden.

Wer wir sind

Hi, wir sind Nadine & Atti! Wir haben dieses Projekt ins Leben gerufen, um mehr Eltern dabei zu helfen das Konzept nach Montessori zu Hause umzusetzen. Wir schreiben über Montessori Erziehung, Spielzeuge für unterschiedliche Altersgruppen und geben Tipps wie man sein Zuhause Montessori-gerecht einrichten kann.