Blog

Basteln mit Kastanien: 14 Ideen für Kinder von 2 bis 8 Jahren

AKTUALISIERT:

Dieser Beitrag enthält Affiliate-Links (Anzeige). Kaufst du darüber, erhalten wir eine Provision – für dich ändert sich der Preis nicht.

Ende September liegen sie überall, und kein Kind läuft daran vorbei. Kastanien werden gesammelt, in Jackentaschen gestopft, nach Hause getragen – und dann steht die Schüssel voll auf der Fensterbank und niemand weiß so recht, was damit geschehen soll. Das Sammeln ist der eigentliche Antrieb, das Basteln kommt danach.

Die Ideen auf dieser Seite sind nach der Art des Bastelns geordnet, nicht nach Jahreszeiten oder Anlässen. Ganz vorn stehen drei Arbeiten, für die kein Loch in die Kastanie muss – die sind für Zwei- und Dreijährige gedacht. Danach kommen Tiere und Figuren, bei denen Du als Erwachsener bohrst und Dein Kind steckt und klebt. Es folgen drei Ideen zum Bemalen und zum Schluss drei größere Arbeiten für Fenster, Tür und Tisch.

Bei jeder Idee steht, was Du wirklich brauchst, wie lange es dauert und wie es Schritt für Schritt geht. Wo ein Werkzeug gefährlich werden kann, steht dabei, welchen Teil Du übernimmst. Und weil frische Kastanien sich viel leichter bearbeiten lassen als solche, die schon eine Woche in der Schüssel liegen, findest Du unten alles zum Sammeln, Aufbewahren und Bohren.

Ohne Bohrer und ohne Werkzeug

Die kleinsten Kinder wollen nicht bauen, sie wollen anfassen, stecken und drücken. Diese drei Ideen kommen ohne Loch in der Kastanie aus – und trotzdem entsteht am Ende etwas, das man behalten oder werfen kann.

Der Teelichthalter aus Modelliermasse

ab 2 Jahren  ·  20 Minuten plus Trockenzeit · leicht
Runder Teelichthalter aus heller, getrockneter Modelliermasse
Kastanien in eine Kugel Modelliermasse gedrückt – der Kranz ohne ein einziges Bohrloch.

Aus lufttrocknender Modelliermasse wird eine dicke Scheibe gerollt, in die Mitte kommt die Vertiefung für ein Teelicht, außen herum drückt Dein Kind Kastanie an Kastanie in die weiche Masse. Die Masse hält sie fest, sobald sie getrocknet ist.

Das ist die Idee für Kinder, die zum Bohren und Kleben noch zu klein sind. Drücken können sie schon, und der Widerstand der Masse ist genau richtig: fest genug, dass es Kraft braucht, weich genug, dass es klappt. Wenn eine Kastanie schief sitzt, zieht man sie einfach wieder heraus.

Das brauchst Du
  • Ein Päckchen lufttrocknende Modelliermasse
  • Zwölf bis fünfzehn Kastanien
  • Ein Teelicht im Metallbecher
  • Ein Nudelholz oder ein glattes Glas zum Ausrollen
  • Etwas Wasser in einer Schale

So geht es

  1. Knete die Modelliermasse weich und rolle sie zu einer Scheibe von etwa zwei Zentimetern Dicke aus.
  2. Drücke das Teelicht mittig in die Scheibe, bis der Rand des Metallbechers mit der Masse abschließt, und nimm es wieder heraus.
  3. Lass Dein Kind rund um die Vertiefung eine Kastanie nach der anderen bis zur Hälfte in die Masse drücken, dicht an dicht.
  4. Streiche mit einem nassen Finger über die Ränder, damit keine Risse entstehen.
  5. Stelle den Halter an einen luftigen Platz und lass ihn zwei Tage trocknen.
  6. Fertig ist er, wenn die Masse hell geworden ist und sich hart anfühlt – dann sitzen die Kastanien fest und das Teelicht lässt sich einsetzen.

Wenn es zu leicht wird: Drücke vor dem Trocknen auch ein paar kleine Blätter oder Eicheln zwischen die Kastanien, oder verwende statt einer runden eine herzförmige Grundplatte.

Die Wurfkastanie mit Papierschweif

ab 3 Jahren  ·  15 Minuten · leicht
Dunkelbraune Kastanie an einer Paketschnur mit einem Schweif aus Papierstreifen
Ein langer Krepppapierschweif macht aus der Kastanie ein Wurfgeschoss, das in der Luft flattert.

An einer durchbohrten Kastanie hängen drei bis vier lange Streifen Krepppapier. Wirft man das Ding hoch, zieht der Schweif hinterher und die Kastanie segelt statt zu fallen. Das ist der seltene Fall, dass das Gebastelte danach draußen benutzt wird, bis es kaputt ist.

Für die Wiese, den Hof oder den Spielplatz – im Wohnzimmer wird es nichts. Bastle gleich zwei, damit geworfen und zurückgeworfen werden kann. Nass wird das Krepppapier weich und färbt ab, also lieber an einem trockenen Tag.

Das brauchst Du
  • Zwei bis drei große Kastanien
  • Krepppapier in zwei Farben
  • Eine Schere
  • Ein Stück Paketschnur, etwa 30 cm je Kastanie
  • Ein Handbohrer oder eine Ahle

So geht es

  1. Bohre die Kastanie einmal komplett durch – das machst Du als Erwachsener, die Kastanie liegt dabei auf einem Brett und wird nicht in der Hand gehalten.
  2. Schneide aus dem Krepppapier vier Streifen von etwa drei Zentimetern Breite und einem halben Meter Länge.
  3. Fädle die Schnur durch das Loch und verknote sie unter der Kastanie zu einem dicken Knoten, damit sie nicht durchrutscht.
  4. Lege die Papierstreifen mittig auf die Schnur und binde sie mit einem festen Knoten daran.
  5. Geht nach draußen und werft die Kastanie am Knoten haltend hoch in die Luft.
  6. Sie ist richtig gebaut, wenn der Schweif beim Flug hinterherzieht und sich nicht um die Kastanie wickelt – sonst sind die Streifen zu kurz.

Wenn es zu leicht wird: Schneide die Streifen an den Enden schmal ein, dann franst der Schweif aus und flattert stärker. Oder hängt zwei Kastanien an eine Schnur und schaut, ob sie zusammen weiter fliegen.

Monster in der Kastanienschale

ab 3 Jahren  ·  20 Minuten · leicht
Drei aufgeplatzte Kastanienschalen, als kleine Monster gestaltet
Die stachelige Schale bleibt zu – Augen und Zähne machen aus ihr ein Maul.

Die aufgeplatzte grüne Schale, die sonst liegen bleibt, wird hier zur Hauptsache. Zwei Wackelaugen oben, ein paar weiße Papierzähne in den Spalt, und die halb geöffnete Schale sieht aus wie ein Maul, das gerade zuschnappen will.

Sammle dafür gezielt die Schalen ein, die noch am Stück sind und sich nur einen Spalt geöffnet haben. Frisch sind sie grün und stachelig, nach ein paar Tagen werden sie braun und weich – beides funktioniert, braun sieht sogar unheimlicher aus.

Das brauchst Du

So geht es

  1. Sucht Schalen, die sich nur einen Spalt geöffnet haben, und schüttelt die Kastanien heraus.
  2. Schneide aus dem weißen Papier schmale Dreiecke als Zähne, etwa einen Zentimeter groß.
  3. Klebe die Zähne von innen an den Rand des Spalts, sodass sie in die Öffnung ragen.
  4. Setzt die Wackelaugen oberhalb des Spalts auf – mit Bastelkleber halten sie auf der rauen Schale gut, bei der glatten Innenseite nimmst Du besser die Heißklebepistole und klebst selbst.
  5. Lass alles eine halbe Stunde antrocknen und stell die Monster dann aufs Fensterbrett.
  6. Es stimmt, wenn die Schale von allein in ihrer Lage bleibt und der Spalt nach vorn zeigt – kippt sie, drückst Du unten ein paar Stacheln flach.

Wenn es zu leicht wird: Klebe drei verschieden große Monster nebeneinander auf ein Stück Rinde, so wird eine kleine Familie daraus.

Tiere und Figuren

Sobald zwei Kastanien mit einem Zahnstocher verbunden sind, ist es ein Tier. Hier wird gebohrt, gesteckt und geklebt – das Bohren übernimmst Du, alles andere macht Dein Kind. Rechne damit, dass Beine abbrechen und wieder angesetzt werden.

Das Kastanienmännchen

ab 4 Jahren  ·  25 Minuten · mittel
Kastanienmännchen aus einer großen Kastanie und Naturmaterial
Eine Eichel als Kopf, eine Kastanie als Bauch, vier Zahnstocher – mehr braucht es nicht.

Der Klassiker, den fast alle Erwachsenen aus ihrer eigenen Kindheit kennen: Eine große Kastanie ist der Körper, eine Eichel mit Hütchen der Kopf, Zahnstocher werden zu Armen und Beinen. Wenn es steht, ist es fertig.

Das Stehen ist tatsächlich der schwierige Teil. Die Beine müssen im selben Winkel abstehen und gleich lang sein, sonst kippt das Männchen vornüber. Lass Dein Kind ruhig ausprobieren und nachbessern – aus dem Kippen lernt es mehr als aus einer Ansage von Dir.

Das brauchst Du
  • Eine große Kastanie je Figur
  • Eine Eichel mit Hütchen
  • Sechs Zahnstocher
  • Ein Handbohrer oder eine Ahle
  • Wackelaugen oder ein feiner schwarzer Stift
  • Ein Tropfen Bastelkleber

So geht es

  1. Bohre in die Kastanie sechs Löcher: vier für Arme und Beine, eines oben für den Hals, eines hinten falls ein Schwanz dazu soll – das Bohren machst Du, die Kastanie liegt dabei fest auf einem Brett.
  2. Bohre auch in die Unterseite der Eichel ein Loch.
  3. Gib einen Tropfen Kleber in jedes Loch, bevor Dein Kind die Zahnstocher hineinsteckt – sonst rutschen sie nach dem Trocknen wieder heraus.
  4. Steckt einen Zahnstocher halb in die Kastanie, halb in die Eichel, so sitzt der Kopf auf.
  5. Kürze die Beine so weit, dass das Männchen von allein steht, und male oder klebe die Augen auf.
  6. Fertig ist es, wenn es ohne festgehalten zu werden auf dem Tisch stehen bleibt.

Wenn es zu leicht wird: Baut aus mehreren Männchen eine Familie in verschiedenen Größen, oder gebt ihnen einen Rucksack aus einer kleinen Kastanie und einen Wanderstock aus einem Zweig.

Der Igel mit Zahnstocherstacheln

ab 4 Jahren  ·  30 Minuten · mittel
Igel aus einer dunkelbraunen Kastanie mit Zahnstochern als Stacheln
Zwanzig kurze Zahnstocher auf dem Rücken – und aus der Kastanie wird ein Igel.

In die obere Hälfte der Kastanie kommen viele kleine Löcher, in jedes ein abgeknipster Zahnstocher. Vorne bleibt die glatte Fläche frei, dort sitzen die Augen und die Nase. Je dichter die Stacheln stehen, desto besser sieht es aus.

Das ist eine Geduldsarbeit, und genau deshalb mögen Kinder ab vier sie so gern: Es gibt immer noch ein Loch zu füllen. Bohre lieber alle Löcher auf einmal vor, damit Dein Kind danach in einem Zug arbeiten kann, ohne dass Du ständig dazwischen musst.

Das brauchst Du
  • Eine große Kastanie
  • Zwanzig bis dreißig Zahnstocher
  • Ein Handbohrer mit dünnem Aufsatz
  • Eine kleine Zange oder Nagelschere zum Kürzen
  • Zwei Wackelaugen
  • Ein Rest brauner oder schwarzer Filz für die Nase

So geht es

  1. Bohre in die obere Hälfte der Kastanie zwanzig bis dreißig Löcher in gleichmäßigem Abstand – das übernimmst Du, das Kind schaut zu und zeigt, wo noch Platz ist.
  2. Knipse die Zahnstocher auf etwa anderthalb Zentimeter Länge, sodass jeder eine Spitze behält.
  3. Lass Dein Kind einen Zahnstocher nach dem anderen mit dem stumpfen Ende voran in die Löcher stecken.
  4. Schneide aus dem Filz ein kleines Dreieck als Nase und klebe es auf das spitze Ende der Kastanie.
  5. Setzt die Wackelaugen links und rechts über die Nase.
  6. Der Igel ist fertig, wenn man ihn am Rücken anfassen kann, ohne dass ein Stachel herausfällt – wackelt einer, kommt ein Tropfen Kleber ins Loch.

Wenn es zu leicht wird: Färbe die Zahnstocherspitzen vorher mit Filzstift ein, dann sieht das Stachelkleid gesprenkelt aus. Oder baue eine ganze Igelfamilie aus drei verschieden großen Kastanien.

Die Raupe auf der Schnur

ab 4 Jahren  ·  25 Minuten · mittel
Raupe aus sechs Kastanien auf einer Schnur in einer geschwungenen Reihe
Sechs aufgefädelte Kastanien, die sich beim Ziehen krümmen wie eine echte Raupe.

Sechs bis acht Kastanien werden quer durchbohrt und auf eine Kordel gefädelt. Weil zwischen den Kastanien etwas Luft bleibt, kann sich die Reihe biegen – zieht man vorne, schlängelt sie über den Boden.

Der Kopf ist die dickste Kastanie und bekommt Augen und zwei Fühler aus kurzen Zahnstochern. Kinder nennen das Ergebnis mal Raupe, mal Schlange, mal Zug. Lass sie entscheiden, das ändert an der Bauweise nichts.

Das brauchst Du
  • Sechs bis acht Kastanien in ähnlicher Größe
  • Eine feste Kordel oder ein Lederband, etwa 60 cm
  • Ein Handbohrer
  • Zwei Wackelaugen
  • Zwei Zahnstocher
  • Zwei kleine Holzperlen

So geht es

  1. Bohre jede Kastanie quer komplett durch, sodass die Kordel hindurchpasst – das machst Du, mit der Kastanie fest auf einem Brett.
  2. Mach an ein Ende der Kordel einen dicken Doppelknoten, damit die erste Kastanie nicht abrutscht.
  3. Lass Dein Kind alle Kastanien auffädeln und danach am anderen Ende ebenfalls einen Knoten machen, aber lasse zwei Fingerbreit Luft auf der Schnur.
  4. Bohre in die vorderste Kastanie zwei schräge Löcher nach oben und steckt die Zahnstocher als Fühler hinein, jeweils mit einer Holzperle auf der Spitze.
  5. Klebt die Wackelaugen vorne auf.
  6. Sie ist fertig, wenn Du am vorderen Knoten ziehst und sich die Reihe beim Nachkommen in Kurven legt – liegt sie steif, ist die Schnur zu straff geknotet.

Wenn es zu leicht wird: Fädle zwischen die Kastanien Holzperlen, dann wird die Raupe bunt und noch beweglicher. Für draußen kannst Du am Kopfende eine längere Zugschnur anknoten.

Der Hund mit Pappohren

ab 5 Jahren  ·  25 Minuten · mittel
Kleiner Hund aus zwei Kastanien mit Ohren aus Pappe
Zwei Kastanien, vier Zahnstocherbeine und ein Paar Schlappohren aus Pappe.

Eine längliche Kastanie liegend als Körper, eine kleinere als Kopf, dazwischen ein Zahnstocher. Die Ohren, die Schnauze und der Schwanz werden aus brauner Pappe geschnitten und angeklebt – dadurch bekommt das Tier ein Gesicht, das eine bemalte Kastanie allein nicht hergibt.

Mit den Pappteilen lässt sich das Tier verwandeln: lange Schlappohren machen einen Hund, spitze Dreiecke eine Katze, ein breiter Fächer als Schwanz ein Eichhörnchen. Das Grundgerüst bleibt jedes Mal gleich, also lohnt es sich, gleich drei Tiere hintereinander zu bauen.

Das brauchst Du
  • Zwei Kastanien, eine große und eine kleine
  • Fünf Zahnstocher
  • Ein Stück braune Pappe
  • Eine Schere
  • Ein Handbohrer
  • Bastelkleber und ein feiner schwarzer Stift

So geht es

  1. Bohre vier Löcher in die Unterseite der großen Kastanie und je ein Loch an ihre Vorderseite und in die kleine Kastanie – das Bohren ist Deine Aufgabe.
  2. Steckt die vier Zahnstocher als Beine ein und kürzt sie so, dass der Körper waagerecht steht.
  3. Verbindet Körper und Kopf mit einem kurzen Zahnstocherstück, jeweils mit einem Tropfen Kleber im Loch.
  4. Schneidet aus der Pappe zwei lange Schlappohren, eine ovale Schnauze und einen Schwanz aus.
  5. Klebt die Ohren seitlich an den Kopf, die Schnauze nach vorn und den Schwanz hinten an den Körper.
  6. Malt Augen und eine Nase auf – der Hund ist fertig, wenn er auf allen vier Beinen steht und der Kopf beim Anfassen nicht mitdreht.

Wenn es zu leicht wird: Baut aus denselben Teilen eine Katze mit spitzen Ohren und eine Maus mit runden Ohren und Papierschnurschwanz, dann habt ihr eine ganze Tiergruppe.

Das Reh mit Zweiggeweih

ab 5 Jahren  ·  30 Minuten · mittel
Reh aus zwei Kastanien mit einem Geweih aus kleinen Zweigen
Dünne Streichhölzer als hohe Beine, verzweigte Zweigstücke als Geweih.

Beim Reh sind die Beine länger und dünner als beim Kastanienmännchen, dafür werden Streichhölzer statt Zahnstocher genommen. Das Geweih sind zwei kleine verzweigte Zweigstücke, die Ihr beim Spaziergang unter den Bäumen findet – zwei ähnliche zu finden ist der eigentliche Auftrag.

Weil die Beine so dünn sind, steht das Tier wackelig. Das gehört dazu. Wichtig ist nur, dass die Streichhölzer fest in den Löchern sitzen: Bohre die Löcher etwas kleiner als das Streichholz dick ist und gib einen Tropfen Kleber dazu, dann rutscht nichts.

Das brauchst Du
  • Zwei Kastanien, eine große und eine kleine
  • Fünf Streichhölzer
  • Zwei kleine verzweigte Zweigstücke
  • Ein Handbohrer mit dünnem Aufsatz
  • Zwei kleine Wackelaugen
  • Bastelkleber

So geht es

  1. Sammelt draußen zwei möglichst gleich aussehende Zweigstücke mit kleinen Verzweigungen, etwa drei Zentimeter lang.
  2. Bohre vier Löcher in die Unterseite der großen Kastanie und zwei schräge Löcher oben in die kleine – dünner Bohrer, und Du machst das, nicht das Kind.
  3. Gib in jedes Beinloch einen Tropfen Kleber, dann steckt Dein Kind die Streichhölzer mit dem Schwefelkopf nach unten hinein.
  4. Verbindet Körper und Kopf mit einem halben Streichholz.
  5. Steckt die Zweigstücke als Geweih in die schrägen Löcher und klebt die Augen an.
  6. Das Reh ist fertig, wenn es auf allen vier Beinen frei steht und das Geweih beim vorsichtigen Anstupsen nicht kippt.

Wenn es zu leicht wird: Tupfe mit einem weißen Lackstift kleine Punkte auf den Rücken, dann wird ein Kitz daraus. Wer will, stellt die Tiere auf ein Brett mit Moos und baut eine Waldlichtung.

Bemalen und Verzieren

Die Schale der Kastanie ist glatt, dunkel und glänzt – ein besserer Malgrund als jedes Blatt Papier. Weiße und helle Farben leuchten darauf, und weil die Fläche klein ist, ist ein Bild in fünf Minuten fertig.

Tiergesichter auf die Kastanie malen

ab 4 Jahren  ·  30 Minuten plus Trockenzeit · mittel
Neun Kastanien mit aufgemalten Tiergesichtern in drei Reihen
Eule, Fuchs, Katze – auf der glatten Schale reicht eine helle Grundfläche und ein paar Striche.

Die Kastanie wird flach hingelegt, sodass die helle Nabe nach oben oder zur Seite zeigt. Darauf kommt zuerst eine weiße Fläche für Gesicht und Schnauze, und wenn die trocken ist, malt Dein Kind Augen, Nase und Ohren darauf.

Wichtig ist die Reihenfolge: helle Farbe zuerst, dunkle Striche zuletzt. Auf der dunklen Schale deckt normale Wasserfarbe nicht, Du brauchst Acrylfarbe oder Lackstifte. Und weil die Kastanie rund ist, rollt sie beim Malen weg – ein Eierkarton als Halterung löst das Problem.

Das brauchst Du
  • Sechs bis acht Kastanien
  • Weiße Acrylfarbe und ein feiner Pinsel
  • Lackstifte oder Acrylstifte in Schwarz, Orange und Rosa
  • Ein Eierkarton als Malunterlage
  • Ein Glas Wasser und ein Lappen

So geht es

  1. Setzt jede Kastanie in eine Mulde des Eierkartons, damit sie beim Malen liegen bleibt.
  2. Malt mit der weißen Acrylfarbe die Gesichtsfläche auf: bei der Eule ein breites Oval, beim Fuchs eine spitze Schnauze, bei der Katze zwei runde Wangen.
  3. Lasst die weiße Farbe zwanzig Minuten trocknen, sonst verschmiert der Stift alles.
  4. Zeichnet mit dem schwarzen Stift Augen, Nase und Schnurrhaare in die weiße Fläche.
  5. Malt die Ohren oben auf die dunkle Schale, da braucht es keinen weißen Grund.
  6. Fertig ist ein Tier, wenn die Farbe nicht mehr glänzt und sich beim Anfassen trocken anfühlt – dann kann es in einer Schale mit den anderen liegen.

Wenn es zu leicht wird: Legt die fertigen Tiere in eine flache Schale mit Moos und lasst Dein Kind erzählen, wer zu wem gehört. Oder malt zu jedem Tier eine passende zweite Kastanie als Jungtier.

Weiße Muster mit dem Lackstift

ab 6 Jahren  ·  20 Minuten je Kastanie · mittel
Sechs große Kastanien mit weißen Mustern aus dem Lackstift
Punkt neben Punkt, Kreis um Kreis – auf dem dunklen Braun leuchtet Weiß besonders.

Hier entsteht kein Tier und keine Figur, sondern reines Muster: Punktreihen, Spiralen, Fächer, Wellen. Ein weißer Lackstift auf der dunklen Schale gibt einen Kontrast, den man auf Papier so nicht hinbekommt.

Das ist die Idee für ältere Kinder, die vom Kastanienmännchen die Nase voll haben, und ehrlich gesagt auch für Erwachsene an einem Sonntagnachmittag. Man fängt an einem Punkt an und arbeitet sich um die Kastanie herum. Vorlagen braucht es keine, es entsteht beim Machen.

Das brauchst Du
  • Fünf bis zehn möglichst große, glatte Kastanien
  • Ein weißer Lackstift mit feiner Spitze
  • Ein weiches Tuch zum Polieren
  • Ein Eierkarton zum Ablegen
  • Bei Bedarf ein Goldstift für Akzente

So geht es

  1. Reibt die Kastanien mit dem Tuch blank, damit der Stift nicht auf Staub schreibt.
  2. Setzt den Stift auf und zieht als erstes eine Linie einmal um die dickste Stelle der Kastanie – das teilt die Fläche.
  3. Füllt eine Hälfte mit einem Muster: Punktreihen, die vom Rand zur Mitte kleiner werden, oder Bögen, die ineinanderliegen.
  4. Legt die Kastanie zum Trocknen in den Eierkarton, bevor ihr die zweite Hälfte macht – sonst verwischt die frische Farbe.
  5. Malt die zweite Hälfte mit einem anderen Muster, damit die Kastanie von jeder Seite anders aussieht.
  6. Sie ist fertig, wenn keine dunkle Lücke mehr stört und die Farbe stumpf geworden ist – dann lässt sie sich anfassen, ohne zu verschmieren.

Wenn es zu leicht wird: Legt mehrere bemalte Kastanien in eine flache Glasschale mit einem Teelicht dazwischen, dann wird eine Tischdeko daraus, die den ganzen Herbst hält.

Kürbisse aus Kastanien

ab 4 Jahren  ·  25 Minuten plus Trockenzeit · leicht
Fünf kleine Kürbisse aus bemalten Kastanien
Orange bemalt, mit Rillen und einem Zweigstiel – schon ist der Mini-Kürbis fertig.

Eine runde Kastanie wird orange angemalt, bekommt mit dunklem Stift ein paar senkrechte Rillen und oben ein kurzes Zweigstück als Stiel. Aus zehn Zentimetern Abstand sieht das täuschend echt nach einem kleinen Hokkaido aus.

Wähle möglichst runde, dicke Kastanien – die flachen sehen hinterher nach Bonbon aus. Zwei Schichten Farbe braucht es, weil die dunkle Schale sonst durchscheint. Zwischen den Schichten muss wirklich getrocknet werden, sonst zieht der Pinsel die erste wieder ab.

Das brauchst Du
  • Fünf bis acht runde Kastanien
  • Orange Acrylfarbe und ein Pinsel
  • Ein dunkelbrauner oder schwarzer Filzstift
  • Kurze Zweigstücke, etwa ein Zentimeter
  • Grüner Filz oder grünes Papier für die Blätter
  • Ein Handbohrer und Bastelkleber

So geht es

  1. Streicht jede Kastanie rundherum orange an und lasst sie eine halbe Stunde trocknen.
  2. Tragt eine zweite Schicht auf, bis kein Braun mehr durchschimmert, und lasst wieder trocknen.
  3. Zieht mit dem Filzstift vier bis sechs senkrechte Rillen von oben nach unten über den Kürbis.
  4. Bohre oben ein kleines Loch – das machst Du – und steckt mit einem Tropfen Kleber das Zweigstück als Stiel hinein.
  5. Schneidet aus dem grünen Filz kleine Blätter und klebt sie neben den Stiel.
  6. Der Kürbis ist fertig, wenn er auf dem Tisch nicht wegrollt und der Stiel gerade nach oben steht – kippt er, schleifst Du die Unterseite kurz auf Sandpapier flach.

Wenn es zu leicht wird: Malt auf ein paar Kürbisse mit schwarzem Stift Gesichter, dann werden Halloween-Kürbisse daraus. Oder mischt in die orange Farbe etwas Weiß für hellere Sorten.

Deko für Fenster, Tür und Tisch

Diese drei Arbeiten dauern länger und brauchen mehr Kastanien. Dafür hängt danach etwas an der Tür oder steht auf dem Tisch, das den ganzen Herbst über bleibt – und das Dein Kind jedem zeigt, der zur Tür hereinkommt.

Der Kastanienkranz am Draht

ab 5 Jahren  ·  45 Minuten · mittel
Runder Kranz aus etwa zwanzig Kastanien auf einem Draht
Zwanzig aufgefädelte Kastanien, zum Kreis gebogen – der Kranz für die Wohnungstür.

Das ist die meistgeteilte Kastanienidee überhaupt, und sie ist einfacher als sie aussieht: Kastanien durchbohren, auf einen stabilen Blumendraht fädeln, den Draht zum Kreis biegen und die Enden verzwirbeln. Fertig ist ein Kranz, der jahrelang hält.

Das Durchbohren von zwanzig Kastanien dauert seine Zeit, deshalb ist das eine Arbeit für einen ganzen Nachmittag oder für zwei Tage. Frische Kastanien lassen sich deutlich leichter bohren als solche, die schon eine Woche liegen – bohre also am Tag des Sammelns.

Das brauchst Du
  • Zwanzig bis fünfundzwanzig Kastanien
  • Stabiler Blumendraht, etwa 1 mm stark und 60 cm lang
  • Ein Handbohrer oder eine Ahle
  • Eine Zange
  • Ein Band zum Aufhängen
  • Ein weißer Lackstift, wenn der Kranz gemustert werden soll

So geht es

  1. Bohre jede Kastanie einmal komplett durch die Mitte – die Kastanie liegt dabei auf einem Brett, und das Bohren machst nur Du.
  2. Wenn der Kranz gemustert werden soll, bemalt Dein Kind jetzt einen Teil der Kastanien mit weißen Punkten und lässt sie trocknen.
  3. Biege ein Ende des Drahts zu einer kleinen Schlaufe, damit die erste Kastanie nicht abrutscht.
  4. Lass Dein Kind alle Kastanien auffädeln, bis nur noch ein Handbreit Draht frei ist.
  5. Biege den Draht zum Kreis, schiebe die Kastanien dicht zusammen und verzwirbele die beiden Enden mit der Zange fest miteinander.
  6. Bindet das Band an die Verzwirbelung – der Kranz ist fertig, wenn er hängend seine runde Form behält und sich die Kastanien nicht mehr verschieben lassen.

Wenn es zu leicht wird: Steckt zwischen die Kastanien ein paar Eicheln oder Holzperlen, oder bindet unten eine Schleife aus Bastband an. Wer geübter ist, biegt den gefädelten Draht statt zum Kreis zu einem Herz – dafür legt ihr ihn auf eine vorgezeichnete Form und stopft am Ende Moos in die Lücken.

Die Girlande am Ast

ab 5 Jahren  ·  40 Minuten · mittel
Girlande aus Kastanien an einem geraden braunen Ast
Drei Stränge aus Kastanien und Holzperlen, an einen Ast geknotet – für das Fenster.

An einem geraden Ast hängen mehrere Schnüre unterschiedlicher Länge, auf denen sich Kastanien und Holzperlen abwechseln. Vor dem Fenster fängt das Ganze Licht und dreht sich in der warmen Luft der Heizung leicht hin und her.

Beim Fädeln kann Dein Kind selbst entscheiden, in welcher Reihenfolge die Perlen kommen – das ist die eigentliche Arbeit und die dauert. Achte nur darauf, dass die drei Stränge unten verschieden lang enden, sonst sieht es steif aus.

Das brauchst Du
  • Fünfzehn bis achtzehn Kastanien
  • Ein gerader Ast, etwa 30 cm lang
  • Feste Baumwollkordel
  • Holzperlen in zwei Größen
  • Ein Handbohrer
  • Eine Schere

So geht es

  1. Bohre alle Kastanien quer durch – das ist Deine Arbeit, das Kind sortiert währenddessen die Perlen.
  2. Schneidet drei Kordelstücke in verschiedenen Längen zwischen 30 und 50 Zentimetern ab.
  3. Macht an das untere Ende jeder Kordel einen dicken Knoten und fädelt eine Holzperle als Abschluss darauf.
  4. Lass Dein Kind Kastanien und Perlen im Wechsel auffädeln, bis jeder Strang voll ist.
  5. Knotet die drei Stränge in gleichmäßigem Abstand an den Ast und bindet oben eine Aufhängeschnur an beide Astenden.
  6. Sie ist fertig, wenn die Girlande frei hängt und alle drei Stränge senkrecht nach unten fallen – zieht einer schief, verschiebst Du den Knoten am Ast.

Wenn es zu leicht wird: Bindet zwischen die Stränge getrocknete Blätter oder kleine Zweige mit Hagebutten. Für die Adventszeit könnt ihr denselben Ast mit rotem Band und Holzsternen ergänzen.

Die Sonnenblume mit Kastanienmitte

ab 4 Jahren  ·  30 Minuten · leicht
Sonnenblume aus Bastelmaterial mit einer Kastanie in der Mitte
Gelbe Papierblätter rund um eine Kastanie, ein Holzstab als Stiel, ein Topf voll Erde.

Die Kastanie ist hier die dunkle Mitte einer Sonnenblume: Rundherum werden gelbe Papierblätter geklebt, unten kommt ein Holzstab als Stiel dazu, und das Ganze steckt in einem kleinen Tontopf. Drei Stück nebeneinander ergeben eine Fensterbank, die bis in den November hält.

Für die Blütenblätter reicht ein Kreis aus gelbem Papier, in den ringsherum bis kurz vor die Mitte eingeschnitten wird – das kann Dein Kind ab vier gut allein. Die einzelnen Streifen werden danach etwas nach außen gebogen, dann wirkt die Blüte plastisch.

Das brauchst Du
  • Eine Kastanie je Blume
  • Gelbes und grünes Tonpapier
  • Eine Schere und ein Klebestift
  • Ein Holzstab oder Schaschlikspieß je Blume
  • Ein kleiner Tontopf
  • Etwas Knete oder Erde zum Beschweren

So geht es

  1. Schneidet aus dem gelben Papier einen Kreis von etwa zehn Zentimetern Durchmesser aus.
  2. Schneidet vom Rand aus ringsherum schmale Streifen bis etwa zwei Zentimeter vor die Mitte ein, sodass ein Strahlenkranz entsteht.
  3. Klebt die Kastanie mit der flachen Seite mittig auf den Kreis – bei einer runden Kastanie hilft ein Klecks Heißkleber, den Du setzt.
  4. Klebt den Holzstab von hinten an das Papier, sodass er als Stiel nach unten steht.
  5. Schneidet aus dem grünen Papier zwei längliche Blätter und klebt sie an den Stiel.
  6. Drückt Knete in den Topf und steckt den Stiel hinein – die Blume steht richtig, wenn sie von allein aufrecht bleibt und der Topf nicht kippt.

Wenn es zu leicht wird: Biegt die Blütenblätter mit dem Stiftrücken leicht nach außen, dann wölbt sich die Blüte. Oder macht drei Blumen in verschiedenen Höhen für einen Topf.

Kastanien sammeln, aufbewahren und bearbeiten

Sammelt an einem trockenen Tag und nehmt die Kastanien mit, die noch in der Schale stecken oder frisch daneben liegen – die glänzen am schönsten und sind innen fest. Kastanien mit kleinen Löchern lässt Du liegen, da sitzt eine Larve drin, und die frisst sich innerhalb weniger Tage durch. Die stacheligen grünen Hüllen nimmst Du am besten gleich mit, aus ihnen werden die Monster aus der ersten Gruppe.

Verarbeitet werden sollten die Kastanien in den ersten drei bis vier Tagen. Danach trocknen sie von außen nach innen, die Schale wird hart und faltig und der Bohrer rutscht ab, statt zu greifen. Wenn Du erst am Wochenende Zeit hast, lege die Kastanien in einem offenen Netz oder einer Schale ins Gemüsefach des Kühlschranks – dort halten sie ein bis zwei Wochen frisch. In einer geschlossenen Tüte schimmeln sie dagegen innerhalb von Tagen.

Zum Bohren nimmst Du eine Ahle, einen Handbohrer aus dem Bastelbedarf oder einen Akkuschrauber mit einem dünnen Holzbohrer. Wichtig ist die Unterlage: Die Kastanie liegt auf einem Brett oder in einer Vertiefung aus Knete und wird nie in der Hand gehalten – sie rutscht schneller weg, als man denkt, und der Bohrer fährt dann in den Finger. Das Bohren ist Erwachsenenarbeit, auch bei Schulkindern. Alles danach – stecken, kleben, fädeln, malen – gehört dem Kind.

Zum Kleben hält auf der glatten Schale nur wenig. Normaler Bastelkleber trocknet auf, ohne zu greifen. Verlässlich sind ein Tropfen Heißkleber, den Du selbst setzt, oder ein zäher Alleskleber mit langer Andrückzeit. Beim Stecken gilt: Bohre das Loch lieber eine Spur zu eng und gib einen Tropfen Kleber hinein, dann bleiben Zahnstocher und Streichhölzer auch nach dem Trocknen sitzen. Ohne Kleber lockern sie sich, sobald die Kastanie schrumpft.

Rosskastanien sind für Menschen giftig, roh und in jeder Zubereitung. Für Kinder, die schon nicht mehr alles in den Mund nehmen, ist das Basteln damit unbedenklich – Hände waschen nach dem Arbeiten reicht. Bei Kleinkindern unter drei bleib in Reichweite, denn eine Kastanie hat genau die Größe, bei der Verschlucken gefährlich wird. Nach ein paar Wochen werden die fertigen Figuren rissig und schrumpelig. Das ist keine Fehlerquelle, sondern normal: Was kaputt geht, kommt auf den Kompost, und im nächsten Herbst fangt ihr wieder von vorn an.

Häufige Fragen

Wie bleiben Kastanien länger schön und glänzend?

Frisch gesammelt glänzen sie von allein, die Schale trocknet aber innerhalb von Wochen matt und faltig aus. Wer den Glanz halten will, reibt die fertigen Stücke mit ein wenig Speiseöl auf einem Tuch ein oder überzieht sie mit Klarlack. Beides hält den Glanz ein paar Monate, verhindert das Schrumpfen aber nicht ganz. Für Deko, die länger als eine Saison halten soll, sind bemalte Kastanien die bessere Wahl – unter der Acrylfarbe fällt das Schrumpeln kaum auf.

Womit bohre ich Kastanien am besten?

Am einfachsten geht es mit einer Ahle oder einem Handbohrer, wie es sie im Bastelbedarf gibt. Auch ein Akkuschrauber mit einem 2- bis 3-Millimeter-Holzbohrer funktioniert und ist bei zwanzig Kastanien für einen Kranz deutlich schneller. In beiden Fällen liegt die Kastanie auf einem Holzbrett und wird nicht mit der Hand gehalten. Und: möglichst frische Kastanien nehmen, in getrocknete bohrt es sich schwer und sie platzen leichter.

Was mache ich, wenn ich keinen Bohrer habe?

Dann bleibst Du bei den Ideen der ersten Gruppe. Kastanien lassen sich in lufttrocknende Modelliermasse drücken, aufmalen und bekleben, ohne dass ein Loch nötig wäre. Auch die Tiergesichter, die Kürbisse und die Monster in der Schale kommen ohne Bohren aus. Nur die Figuren mit Zahnstocherbeinen, die Girlande und der Kranz brauchen wirklich ein Loch.

Ab welchem Alter kann mein Kind mit Kastanien basteln?

Drücken und Sortieren geht ab zwei, malen ab drei bis vier, das Stecken von Zahnstochern in vorgebohrte Löcher ab etwa vier. Kranz und Girlande verlangen Ausdauer über eine dreiviertel Stunde, das passt eher ab fünf oder sechs. Bei Kindern unter drei bleib dabei – nicht wegen des Bastelns, sondern weil eine Kastanie im Mund gefährlich ist.

Meine Kastanien haben Schimmel angesetzt, was nun?

Schimmlige Kastanien kommen in den Biomüll, abwaschen bringt nichts, das Innere ist meist schon befallen. Schimmel entsteht fast immer durch Feuchtigkeit in geschlossenen Behältern: Plastiktüte, Eimer mit Deckel, feuchter Sammelbeutel. Breite die Kastanien nach dem Sammeln auf einem Handtuch aus, lass sie einen Tag antrocknen und lagere sie danach offen und kühl. Angebohrte Kastanien mit Larvenlöchern gehören sofort aussortiert, sonst stecken sie die anderen an.

Folge uns auf:

Affiliate Hinweis

Diese Webseite ist Teilnehmer des Partnerprogramms von Amazon EU. Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen. Außerdem nimmt sie an weiteren Partnerprogrammen teil, unter anderem von Etsy (über Rakuten Advertising), Awin, Webgains und Tradedoubler. Beiträge mit Partnerlinks sind oben als Anzeige gekennzeichnet.

Folge uns