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Geburtstagskalender für Kita und Kinderzimmer basteln: mit Foto, Holz oder als Jahreskreis

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Kaum ein Bild in der Kita wird so oft angeschaut wie der Geburtstagskalender. Kinder stellen sich davor, suchen ihr eigenes Gesicht, zeigen auf das der besten Freundin und fragen, wie lange es noch dauert. Ein Kalender, den die Gruppe selbst gebastelt hat, wird dabei noch einmal anders angeschaut: Jedes Kind weiß, welcher Ballon, welche Blume, welche Klammer von ihm ist.

Für kleine Kinder ist ein Jahr eine sehr lange und sehr unanschauliche Zeit. Ein Monatsname sagt einem Dreijährigen wenig, eine Jahreszeit schon mehr: Wenn Schnee liegt, hat Mila Geburtstag. Deshalb arbeiten viele der Ideen hier mit Farben und Zeichen für Winter, Frühling, Sommer und Herbst, und einige ordnen die Monate im Kreis an, so wie es auch in Montessori-Einrichtungen üblich ist.

Du findest hier zehn Kalender zum Selbermachen: mit Fotos, als Jahreskreis, aus Holz, als Zug oder Girlande. Die meisten sind für eine Kita-Gruppe gedacht und lassen sich mit vielen Kindern gleichzeitig basteln, das Klammerbrett passt besonders gut ins Kinderzimmer. Zu jeder Idee steht dabei, was Du vorher vorbereitest und wie es auch mit den Jüngsten klappt.

Mit Fotos: Jedes Kind findet sich wieder

Kinder suchen im Geburtstagskalender zuerst sich selbst. Ein Foto oder ein selbst gemaltes Gesicht macht das leicht, auch für die, die noch nicht lesen können. Bei diesen drei Ideen gestaltet jedes Kind sein eigenes Stück, und erst zusammen wird daraus der Kalender.

Der Luftballonstrauß mit Fotos

ab 3 Jahren  ·  40 Minuten · leicht
Der Luftballonstrauß mit Fotos — Flach auf einem hellen Holztisch ausgelegt: zwoelf ovale Luftballons aus Tonpapier in Rot, G
Jedes Kind ein Ballon, alle Fäden in einer Hand – so sieht eine Gruppe von oben aus.

Jedes Kind bekommt einen Luftballon aus Tonpapier, darauf sein Foto, sein Name und sein Geburtstag. Die Ballons hängen nach Monaten geordnet an der Wand, und von jedem läuft ein Wollfaden nach unten, bis alle Fäden in einem Knoten zusammenkommen. Wer mag, setzt darunter einen Bären oder zwei Mäuse aus Tonpapier, die den Strauß festhalten. Hat ein Kind Geburtstag, darf sein Ballon für diesen Tag an seinen Stuhl umziehen.

Vorbereiten musst Du eine Schablone aus Pappe und die Fotos, ausgedruckt auf etwa 5 x 5 cm. Die Ballons selbst schaffen schon Dreijährige, das klappt mit der ganzen Gruppe gut, am besten in Runden zu vier oder fünf Kindern. Den Strauß an der Wand baust Du allein: Die Fäden verheddern sich sofort, wenn mehrere Hände gleichzeitig daran ziehen. Häng erst alle Ballons auf und führe dann die Fäden zusammen, nicht umgekehrt.

Das brauchst Du
  • Tonpapier in sechs bis acht Farben, je ein Bogen DIN A4
  • Ein Foto je Kind, etwa 5 x 5 cm
  • Weißer Wollfaden, etwa 60 cm je Ballon
  • Lösemittelfreier Bastelkleber und Klebeband
  • Eine Kinderschere
  • Ein dicker Filzstift

So geht es

  1. Zeichne auf einen Rest Pappe ein Oval von 14 cm Breite und 17 cm Höhe mit einem kleinen Dreieck unten als Knoten und schneide es als Schablone aus.
  2. Fahre die Schablone auf dem Tonpapier mit Bleistift nach; Dein Kind sucht sich die Farbe aus und schneidet den Ballon mit der Kinderschere aus.
  3. Dein Kind klebt sein Foto in die obere Hälfte des Ballons und streicht es mit der flachen Hand glatt.
  4. Schreib darunter mit dem dicken Filzstift Namen und Tag, zum Beispiel „Ella, 14. März“.
  5. Klebe auf der Rückseite das Ende eines 60 cm langen Wollfadens mit einem Streifen Klebeband am Knoten fest.
  6. Häng die Ballons nach Monaten geordnet an die Wand, führe alle Fäden unten an einem Punkt zusammen, verknote sie und sichere den Knoten mit Klebeband.
  7. Fertig ist der Strauß, wenn alle Fäden straff nach unten laufen und kein Ballon mehr verdreht hängt.

Wenn es zu leicht wird: Vorschulkinder zeichnen den Ballon ohne Schablone, schreiben ihren Namen selbst und zählen, wie viele Ballons in ihrem Monat hängen und in welchem die meisten.

Für Jüngere: Für Zweijährige schneidest Du den Ballon vor. Dein Kind klebt das Foto auf und bemalt den Rand mit Wachsmalern.

Die Blumentöpfe „Gemeinsam wachsen“

ab 3 Jahren  ·  30 Minuten · leicht
Die Blumentöpfe „Gemeinsam wachsen“ — Flach auf einem hellen Holztisch: drei Blumentoepfe aus terrakottafarbenem Tonpapier ne
Zwölf Töpfe, einer für jeden Monat – und in jedem blühen die Kinder, die dann Geburtstag haben.

Zwölf Blumentöpfe aus Papier stehen in vier Reihen an der Tür, jeder trägt einen Monatsnamen. Jedes Kind macht sich eine Blume mit seinem Foto in der Blütenmitte, und die Blume wächst aus dem Topf seines Geburtsmonats. In manchen Töpfen steht dann eine einzelne Blume, in anderen ein ganzer Strauß – das fällt den Kindern sofort auf, und darüber reden sie gern.

Die Töpfe schneidest Du vorher zu, alle gleich, sonst sieht die Tür unruhig aus. Die Blumen machen die Kinder selbst, das klappt mit einer ganzen Gruppe gut, weil jede Blume in zehn Minuten fertig ist. Hakt es, dann meist in den vollen Monaten: Wenn fünf Blüten aus einem Topf kommen, liegen sie übereinander. Schneide die Stängel deshalb unterschiedlich lang, dann stehen die Blüten gestaffelt.

Das brauchst Du
  • Tonpapier in Terrakotta und Grün, je ein Bogen DIN A4
  • Tonpapierreste in kräftigen Farben für die Blüten
  • Ein Foto je Kind, etwa 3 x 3 cm
  • Ein Trinkglas mit etwa 8 cm Durchmesser
  • Ein Streifen weißes Papier und ein schwarzer Filzstift
  • Bastelkleber und eine Kinderschere

So geht es

Kinderhände kleben den grünen Stängel an eine gelbe Papierblüte
Ein langer Stängel, ein kurzer – so stehen die Blüten im vollen Monatstopf nicht übereinander.
  1. Schneide aus dem Terrakotta-Tonpapier zwölf Töpfe, oben 8 cm und unten 6 cm breit, 7 cm hoch, dazu je einen Randstreifen von 9 x 2 cm, den Du oben quer aufklebst.
  2. Klebe auf jeden Topf ein weißes Schild von 6 x 1,5 cm und schreib den Monatsnamen darauf.
  3. Dein Kind fährt mit dem Bleistift um das Glas, schneidet den Kreis als Blüte aus und schneidet ringsum kleine Bögen hinein, damit Blütenblätter entstehen.
  4. In die Mitte der Blüte klebt es sein Foto.
  5. Aus dem grünen Tonpapier schneidet es einen Stängel von 1 x 10 cm und zwei tropfenförmige Blätter von etwa 3 cm Länge und klebt alles hinter die Blüte.
  6. Klebe die Töpfe in vier Reihen zu je drei an die Tür, nur an der unteren Hälfte, und schieb jeden Stängel oben 2 cm hinter den Rand seines Monatstopfs.
  7. Fertig ist der Kalender, wenn in jedem Topf die Stängelenden hinter dem Rand verschwinden und keine Blüte absteht.

Wenn es zu leicht wird: Ältere Kinder schneiden die Töpfe selbst nach Maß, schreiben die Monatsnamen ab und finden heraus, welcher Topf am vollsten ist und welcher leer bleibt.

Für Jüngere: Für die Kleinsten schneidest Du Blüte und Stängel vor. Dein Kind tupft mit Fingerfarbe Punkte auf die Blüte und klebt das Foto in die Mitte.

Die Cupcakes aus Muffinförmchen

ab 3 Jahren  ·  35 Minuten plus eine Stunde Trockenzeit · leicht
Die Cupcakes aus Muffinförmchen — Ein Bogen hellgelber Tonkarton flach auf einem hellen Holztisch, darauf drei Reihen mit je
Auf jedem Cupcake brennen so viele Kerzen, wie in dem Monat Kinder Geburtstag haben.

Zwölf Cupcakes auf einem großen Bogen, einer für jeden Monat. Auf jedem stehen Papierkerzen, und jede Kerze ist ein Kind: Name und Datum stehen darauf. Den Becher liefert ein echtes Muffinförmchen aus Papier – plattgedrückt und halbiert hat es ganz von selbst die gerillte Form, die man vom Backen kennt. Kinder erkennen das sofort und finden es großartig.

Die Sahnehauben schneidest Du vorher aus, eine Wolke mit drei Bögen obendrauf, freihand gezeichnet. Die Förmchen springen nach dem Plattdrücken gern wieder auf; streich den Kleber deshalb über die ganze Fläche und leg den Bogen danach eine Weile unter ein paar Bilderbücher. Mit einer Gruppe klappt es gut, weil sich die Arbeit teilen lässt: Zwölf Kinder machen je einen Cupcake, alle anderen ihre Kerzen.

Das brauchst Du
  • Zwölf große Papierbackförmchen in kräftigen Farben
  • Ein Bogen Tonkarton in Hellgelb, 50 x 70 cm
  • Tonpapier in Weiß und Rosa für die Sahnehauben, je ein Bogen DIN A4
  • Bunte Papierstreifen von 1,5 x 7 cm und gelbe Papierreste, ein Streifen je Kind
  • Fingerfarbe in drei Farben und eine Handvoll Wattestäbchen
  • Bastelkleber, Kinderschere und Filzstifte

So geht es

  1. Dein Kind drückt ein Muffinförmchen mit der Hand flach, und Du schneidest es mittendurch; die Hälfte mit dem gerillten Rand wird der Becher.
  2. Es klebt den halben Becher mit der geraden Kante nach oben auf den Tonkarton – vier Becher pro Reihe, drei Reihen, etwa 15 cm Abstand.
  3. Darüber kommt die Sahnehaube, eine Papierwolke von 12 cm Breite und 7 cm Höhe, die die gerade Kante 1 cm überlappt.
  4. Mit einem Wattestäbchen für jede Farbe tupft Dein Kind Streusel auf die Haube.
  5. Schreib über jeden Cupcake den Monatsnamen; jedes Kind schreibt oder malt auf seinen Papierstreifen Namen und Tag.
  6. Klebt die Streifen als Kerzen senkrecht auf, das untere Ende 1 cm auf der Sahnehaube, und setzt oben eine kleine gelbe Flamme aus Papier darauf.
  7. Fertig ist der Kalender, wenn die Streusel trocken sind und beim Darüberstreichen keine Farbe mehr am Finger bleibt.

Wenn es zu leicht wird: Größere Kinder gestalten für jeden Monat ein eigenes Zeichen auf der Haube – Schneeflocke im Januar, Kürbis im Oktober – und überlegen gemeinsam, was zu welchem Monat passt.

Für Jüngere: Mit Zweijährigen bleibt es beim Plattdrücken, Aufkleben und Tupfen. Halbieren und Kerzen beschriften übernimmst Du.

Das Jahr als Kreis

Auf einem Kalender, der rund ist, kommt man nach dem Dezember wieder beim Januar an. Das sehen Kinder, ohne dass man es ihnen erklären muss. Jahresrad, Jahreszeitenbaum und Riesenrad zeigen alle dasselbe: Der eigene Geburtstag kommt wieder, Jahr für Jahr.

Das Jahresrad mit den vier Jahreszeiten

ab 4 Jahren  ·  1 Stunde plus eine Stunde Trockenzeit · mittel
Das Jahresrad mit den vier Jahreszeiten — Eine runde Scheibe aus Wellpappe, etwa 60 cm Durchmesser, flach auf einem hellen Ho
Der Zeiger steht auf dem Monat, in dem wir gerade sind – und rückt am Monatsanfang ein Stück weiter.

Eine große runde Scheibe, in zwölf Tortenstücke geteilt: drei blaue für den Winter, drei grüne für den Frühling, drei gelbe für den Sommer, drei orange für den Herbst. Jedes Kind klebt sein Foto in sein Monatsstück. In der Mitte sitzt ein drehbarer Zeiger, der immer auf den laufenden Monat zeigt. So sehen die Kinder, wie weit es noch bis zum eigenen Geburtstag ist – und dass das Rad nach dem Dezember einfach weiterläuft.

Die Scheibe schneidest Du vorher aus einem alten Umzugskarton, mit dem Cutter und ohne Kinder am Tisch. Das Einteilen in zwölf gleiche Stücke ist der fummelige Teil, nimm Dir dafür ein Maßband. Malen können dann alle: Teil die Gruppe nach Jahreszeiten auf, jede Kleingruppe übernimmt ihre drei Stücke. Hakt es, dann beim Zeiger – mit einer Musterbeutelklammer dreht er sich, ohne herunterzufallen.

Das brauchst Du
  • Wellpappe aus einem Umzugskarton, mindestens 65 x 65 cm
  • Eine Schnur von 35 cm, eine Reißzwecke, ein Bleistift und ein Maßband
  • Wasserfarben oder Fingerfarben in Blau, Grün, Gelb und Orange
  • Ein Foto je Kind, etwa 4 x 4 cm
  • Ein Streifen roter Tonkarton, 25 x 4 cm, für den Zeiger
  • Eine Musterbeutelklammer

So geht es

Kinderhände malen ein Tortenstück des Jahresrads grün an
Erst Winter, dann Frühling: Beim Malen merken die Kinder, dass das Jahr reihum geht.
  1. Steck die Reißzwecke in die Mitte der Pappe, knote die Schnur daran und den Bleistift 30 cm weiter, zieh damit einen Kreis von 60 cm Durchmesser und schneide ihn mit dem Cutter aus – das übernimmst Du allein.
  2. Zieh zwei Linien durch die Mitte, die sich im rechten Winkel kreuzen, setz dann am Rand mit dem Maßband alle 15,7 cm eine Marke und verbinde jede Marke mit der Mitte.
  3. Die Kinder malen die Stücke für Dezember, Januar und Februar blau, die drei folgenden grün, dann gelb, dann orange.
  4. Wenn die Farbe trocken ist, schreibst Du die Monatsnamen außen an den Rand, und die Kinder malen in jedes Stück ein Zeichen: Schneeflocke, Blüte, Sonne, Blatt.
  5. Jedes Kind klebt sein Foto in sein Monatsstück, nah am Rand, damit innen Platz für den Zeiger bleibt.
  6. Schneide den Zeiger an einem Ende spitz zu, stich in sein stumpfes Ende und in die Kreismitte je ein Loch und befestige ihn mit der Musterbeutelklammer.
  7. Fertig ist das Jahresrad, wenn der Zeiger sich leicht dreht und trotzdem von allein auf dem aktuellen Monat stehen bleibt.

Wenn es zu leicht wird: Vorschulkinder drehen am Monatsanfang selbst den Zeiger weiter und zählen an den Tortenstücken ab, wie viele Monate es noch bis zu ihrem Geburtstag sind.

Für Jüngere: Mit Dreijährigen malen alle mit breitem Pinsel oder der ganzen Hand. Linien, Schrift und Zeiger übernimmst Du.

Der Geburtstagsbaum durch die vier Jahreszeiten

ab 3 Jahren  ·  90 Minuten plus eine Nacht Trockenzeit · mittel
Der Geburtstagsbaum durch die vier Jahreszeiten — Flach auf einem grossen hellen Holztisch: ein quadratisches Wandbild aus vi
Schneeflocken, Blüten, Äpfel, Blätter: Jeder Ast trägt das, was zu seiner Jahreszeit passt.

Ein großer Baum aus Packpapier wächst mitten über vier farbige Felder, eines für jede Jahreszeit. Jeder seiner vier Äste trägt die Kinder dieser Jahreszeit: Winterkinder als Schneeflocke, Frühlingskinder als Blüte, Sommerkinder als Apfel, Herbstkinder als Blatt, jeweils mit Foto und Namen. Kinder merken sich danach oft eher, dass sie ein Sommerkind sind, als in welchem Monat sie Geburtstag haben – und das ist für den Anfang genau richtig.

Den Stamm zeichnest Du vor und schneidest ihn aus, die Hintergrundbögen klebst Du auf der Rückseite zusammen. Alles andere ist Gruppenarbeit und klappt auch mit fünfzehn oder zwanzig Kindern, wenn jede Jahreszeit an einem eigenen Tisch entsteht. Was hakt: Packpapier wellt sich im Kleister. Streich den Kleister deshalb über die ganze Rückseite, nicht nur auf die Ränder, und lass das Bild über Nacht flach liegen, bevor es an die Wand kommt.

Das brauchst Du
  • Tonkarton in Hellblau, Hellgrün, Gelb und Orange, je ein Bogen 50 x 70 cm
  • Braunes Packpapier, etwa 1 m von der Rolle
  • Angerührter Tapetenkleister und ein breiter Pinsel
  • Tonpapier in Weiß, Rosa, Rot und Braun, je ein Bogen DIN A4
  • Ein Foto je Kind, etwa 3 x 3 cm
  • Breites Klebeband und ein Trinkglas mit etwa 7 cm Durchmesser

So geht es

  1. Leg die vier Bögen zu einem großen Quadrat – oben links Hellblau für den Winter, oben rechts Hellgrün, unten rechts Gelb, unten links Orange – und klebe sie auf der Rückseite mit Klebeband zusammen.
  2. Die Kinder knüllen das Packpapier fest zusammen und streichen es wieder glatt; dann zeichnest Du einen Stamm von etwa 15 cm Breite und 80 cm Höhe mit vier dicken Ästen darauf, einen für jedes Feld, und schneidest ihn aus.
  3. Die Kinder streichen die Rückseite des Baums mit Kleister ein und drücken ihn auf das Quadrat, den Stamm unten in der Mitte, jeden Ast in sein Farbfeld.
  4. Jedes Kind zeichnet mit dem Glas einen Kreis auf das Papier seiner Jahreszeit und schneidet daraus sein Zeichen: eine weiße Schneeflocke, eine rosa Blüte, einen roten Apfel oder ein braunes Blatt.
  5. In die Mitte klebt es sein Foto, und Du schreibst Namen und Tag darunter.
  6. Klebt die Zeichen an den Ast ihrer Jahreszeit, nach Monaten geordnet vom Stamm nach außen.
  7. Fertig ist der Baum, wenn der Kleister durchgetrocknet ist und das Packpapier nirgends mehr Blasen wirft.

Wenn es zu leicht wird: Ältere Kinder malen in jede Ecke, was draußen in dieser Jahreszeit passiert – Schlitten, Schmetterling, Kirschen, Kastanie – und ergänzen das Bild über das Jahr hinweg.

Für Jüngere: Für Krippenkinder wird jedes Zeichen ein Handabdruck in der Farbe der Jahreszeit, den Du ausschneidest und mit dem Foto beklebst.

Das Riesenrad mit zwölf Gondeln

ab 4 Jahren  ·  1 Stunde · mittel
Das Riesenrad mit zwölf Gondeln — Ein grosser hellgelber Kartonbogen im Hochformat flach auf einem hellen Holztisch, darauf e
Januar ganz oben, dann im Uhrzeigersinn weiter – das Riesenrad liest sich wie eine Uhr.

Ein Riesenrad mit zwölf Speichen und an jeder eine Gondel, in der die Kinder eines Monats sitzen. Oben steht der Januar, dann geht es im Uhrzeigersinn rundherum bis zum Dezember, der wieder neben dem Januar ankommt. Das Rad dreht sich zwar nicht, aber die Kinder fahren mit dem Finger die Runde ab und sehen, wer als Nächstes dran ist.

Vorbereiten musst Du den Kreis auf dem großen Bogen und die Streifen für Speichen und Gestell. Das Rad eignet sich gut für eine ganze Gruppe, weil es viele kleine Aufgaben hat: Den Ring aus kurzen Streifen kleben schon die Jüngeren, die Gondeln übernehmen die Großen. Hakt es, dann bei den unteren Gondeln: Die kleben Kinder gern schief, weil sie die Speiche als Richtung nehmen. Zeig vorher, dass jede Gondel gerade nach unten hängt, egal wo ihre Speiche hinzeigt.

Das brauchst Du
  • Ein Bogen Tonkarton in Hellgelb, 70 x 100 cm
  • Tonpapier in Rot, Blau, Rosa und Weiß, je zwei Bögen DIN A4
  • Eine Schnur von 30 cm und ein Bleistift
  • Ein Lineal und eine Kinderschere
  • Bastelkleber
  • Ein dicker und ein dünner Filzstift

So geht es

Kinderhände kleben rote Papierstreifen auf den Ring des Riesenrads
Streifen an Streifen schließt sich der Ring – und viele Hände können gleichzeitig mitkleben.
  1. Markiere auf dem Bogen im Hochformat die Mitte 35 cm unter dem oberen Rand und zieh mit Schnur und Bleistift einen Kreis von 50 cm Durchmesser.
  2. Die Kinder schneiden rote Tonpapierstreifen von 2 x 8 cm und kleben sie dicht an dicht auf die Bleistiftlinie, bis der Ring geschlossen ist.
  3. Für die Speichen kleben sie zwölf blaue Streifen von 2 x 25 cm wie Uhrzeiger von der Mitte zum Ring, einen auf jede volle Stunde; die Mitte deckt ein gelber Kreis von 8 cm ab.
  4. Klebe darunter zwei blaue Streifen von 4 x 60 cm als umgedrehtes V an, von der Radmitte schräg bis zum unteren Rand des Bogens – das ist das Gestell.
  5. Jede Gondel besteht aus einem rosa Korb von 8 x 6 cm und einem halbrunden Dach von 9 cm Breite, auf das das Kind weiße Streifen klebt; in den Korb schreibt Ihr den Monat und darunter die Namen.
  6. Klebt jede Gondel mit einem Stiel von 1 x 3 cm an ein Speichenende, sodass sie senkrecht nach unten hängt, den Januar ganz oben und dann im Uhrzeigersinn weiter.
  7. Fertig ist das Riesenrad, wenn alle zwölf Gondeln aufrecht hängen – auch die unteren, die beim Kleben am ehesten schief geraten.

Wenn es zu leicht wird: Ältere Kinder schneiden die Gondeln selbst nach Maß, schreiben die Namen und entdecken, dass das Rad wie eine Uhr aufgebaut ist: zwölf Monate an den zwölf Stellen der Stunden.

Für Jüngere: Dreijährige kleben nur am Ring mit, das schaffen schon die Jüngsten. Speichen und Gondeln schneidest Du vor.

Aus Holz und vom Ast

Holz hält, fühlt sich warm an und darf ein paar Jahre hängen bleiben. Die beiden Ideen brauchen einen Erwachsenen mit Bohrer oder Tacker für ein, zwei Handgriffe. Den Rest machen die Kinder – und die zweite eignet sich besonders für das Kinderzimmer und die ganze Familie.

Die Holzscheiben am Ast

ab 4 Jahren  ·  1 Stunde plus eine Stunde Trockenzeit · mittel
Die Holzscheiben am Ast — Auf einem hellen Holztisch ausgelegt: ein gerader grauer Ast, etwa einen Meter lang, darunter an ku
Zwölf Astscheiben an einem Ast, darunter die Blätter der Kinder – ein Kalender, der nach Wald aussieht.

Ein gerader Ast hängt waagerecht an der Wand, daran zwölf runde Astscheiben, eine für jeden Monat. Unter jeder Scheibe läuft eine Juteschnur nach unten, und daran hängen die Blätter der Kinder, die in diesem Monat Geburtstag haben, jedes mit Name und Tag. Der Kalender passt besonders gut in Gruppen, die viel draußen sind, und kann bleiben, wenn die Kinder wechseln: Nur die Blätter werden neu gemacht.

Astscheiben bekommst Du beim Baumschnitt im Garten oder beim Brennholz; sägen und bohren übernimmst Du vorher, ohne Kinder in der Nähe. Die Blätter schafft die ganze Gruppe, die Scheiben bemalen zwölf Kinder. Was hakt: Filzstift läuft auf rohem Holz gern in die Fasern. Mit einem wasserfesten Stift und erst nach dem Trocknen der Farbe bleibt die Schrift scharf.

Das brauchst Du
  • Ein gerader trockener Ast, etwa 1 m lang und daumendick
  • Zwölf Astscheiben, 6 bis 8 cm Durchmesser und etwa 1 cm dick
  • Juteschnur, etwa 8 m
  • Weiße Acrylfarbe, ein dünner Pinsel und ein wasserfester schwarzer Filzstift
  • Tonpapier in drei Grüntönen, je ein Bogen DIN A4, und Klebeband
  • Ein Handbohrer oder Akkubohrer mit 4-mm-Bohrer

So geht es

  1. Bohre in jede Astscheibe nah am Rand zwei Löcher von 4 mm, eines oben, eines genau gegenüber – das machst Du allein, die Scheibe dabei auf einem Brettrest.
  2. Die Kinder tupfen mit dem dünnen Pinsel weiße Punkte rund um den Rand jeder Scheibe; nach dem Trocknen schreibst Du mit dem wasserfesten Stift den Monatsnamen in die Mitte.
  3. Fädle durch jedes obere Loch ein 15 cm langes Stück Juteschnur und knote die Scheiben in der Reihenfolge der Monate an den Ast, etwa 8 cm auseinander.
  4. Jedes Kind zeichnet freihand ein Blatt von etwa 10 cm Länge auf das grüne Tonpapier, schneidet es mit der Kinderschere aus und malt mit Buntstift die Blattadern ein.
  5. Schreibt Namen und Tag auf das Blatt.
  6. Knote an das untere Loch jeder Scheibe eine Schnur von 40 cm und klebe die Blätter dieses Monats mit 3 cm Abstand untereinander daran, mit einem Streifen Klebeband auf der Rückseite.
  7. Fertig ist der Kalender, wenn der Ast waagerecht hängt; hängt er schief, rück die Aufhängeschlaufe ein Stück zur schwereren Seite.

Wenn es zu leicht wird: Ältere Kinder sammeln echte Blätter, zeichnen deren Umriss ab und finden heraus, von welchem Baum ihr Geburtstagsblatt stammt.

Für Jüngere: Für Dreijährige schneidest Du die Blätter vor. Dein Kind bemalt sie mit grüner Fingerfarbe, Ast und Scheiben richtest Du allein.

Das Brett mit den Klammerbändern

ab 3 Jahren  ·  45 Minuten plus eine Stunde Trockenzeit · leicht
Das Brett mit den Klammerbändern — Flach auf einem hellen Holztisch: eine schmale helle Holzleiste, etwa 60 cm lang, mit zwoe
Für jeden Menschen eine Klammer: Oma, Papa, der Cousin und das Kind selbst.

Eine Holzleiste mit zwölf Monatsnamen, unter jedem hängt ein Band in einer anderen Farbe. Für jedes Familienmitglied gibt es eine bemalte Holzwäscheklammer mit Namen und Tag, und die Klammer sitzt am Band ihres Monats. Im Kinderzimmer oder im Flur auf Kinderhöhe wird der Kalender schnell zum Ort, an dem Dein Kind nachschaut, wann die Oma dran ist und wie viele Klammern noch vor seiner eigenen hängen.

Die Leiste beschriftest Du vorher, und die Bänder befestigst Du mit dem Tacker – der bleibt bei Dir. Die Klammern bemalt Dein Kind; das klappt auch in der Kita mit der ganzen Gruppe, eine Klammer pro Kind ist in zehn Minuten fertig. Was hakt: Auf glattem Satinband rutschen die Klammern nach unten. Wollfaden, Ripsband oder Stoffstreifen halten besser.

Das brauchst Du
  • Eine Holzleiste oder ein Brettrest, etwa 60 x 6 cm
  • Zwölf Bänder in verschiedenen Farben, je 40 cm lang, aus Wolle, Ripsband oder Stoff
  • Holzwäscheklammern, eine je Familienmitglied
  • Acrylfarbe in mehreren Farben und ein dünner Pinsel
  • Ein feiner wasserfester Filzstift
  • Ein Tacker und zwei Haken zum Aufhängen

So geht es

Kinderhand bemalt eine Holzwäscheklammer mit dem Pinsel
Jede Klammer ein Mensch: Beim Bemalen erzählen Kinder oft ganz von selbst, wer das ist.
  1. Schreib mit Bleistift die zwölf Monatskürzel Jan, Feb, Mär und so weiter in Abständen von 5 cm auf die Leiste und zieh sie mit dem wasserfesten Stift nach.
  2. Tacker auf der Rückseite der Leiste unter jedem Kürzel ein Band fest, sodass es senkrecht nach unten hängt.
  3. Dein Kind bemalt die Wäscheklammern rundherum, jede anders, mit Punkten oder Streifen, und steckt sie zum Trocknen an den Rand eines Kartons.
  4. Wenn die Farbe trocken ist, schreibst Du auf jede Klammer Namen und Tag, zum Beispiel „Oma 12.“; größere Kinder schreiben selbst.
  5. Dein Kind klemmt jede Klammer an das Band ihres Monats, die frühen Tage oben, die späten weiter unten.
  6. Fertig ist der Kalender, wenn er an zwei Haken auf Augenhöhe Deines Kindes hängt und es jede Klammer allein abnehmen und wieder anklemmen kann.

Wenn es zu leicht wird: Größere Kinder übernehmen das Beschriften und halten den Kalender selbst aktuell – kommt ein Baby in die Familie, bemalen sie die neue Klammer.

Für Jüngere: Zweijährige bemalen die Klammern mit dicken Wachsmalern statt mit Farbe. Leiste und Bänder bereitest Du vor.

Als Zug oder Girlande

Hier läuft das Jahr in einer langen Reihe an der Wand entlang, Monat für Monat. Beide Kalender lassen sich über eine Tür oder einen Fensterrahmen ziehen und brauchen kaum Platz auf der Wand – dafür umso mehr Länge.

Der Geburtstagszug

ab 3 Jahren  ·  50 Minuten · leicht
Der Geburtstagszug — Auf einem hellen Holztisch liegt ein langer Papierzug in einer Reihe: vorne eine rote Lok mit schwarzem
Zwölf Wagen, eine Lok – und aus jedem Wagen schauen die Kinder, die in diesem Monat feiern.

Eine Lok mit Rauch aus Watte zieht zwölf bunte Wagen hinter sich her, auf jedem steht ein Monat. Die Kinder sitzen als Fahrgäste darin: Ihre Fotos schauen oben über den Wagenrand. Wo das Jahresrad zeigt, dass das Jahr wiederkommt, zeigt der Zug, dass es vorangeht – der Januar fährt vorne, der Dezember hinten, und wer im Dezember Geburtstag hat, muss am längsten warten.

Wagen und Lok schneidest Du vorher zu, die Räder und das Bekleben machen die Kinder. Mit einer Gruppe klappt es gut, wenn je zwei oder drei Kinder einen Wagen übernehmen. In Monaten mit vielen Kindern reicht ein Wagen nicht für alle Fotos – häng dann einfach einen zweiten in derselben Farbe dahinter. Und plan die Länge vorher: Der fertige Zug ist gut drei Meter lang.

Das brauchst Du
  • Tonpapier in zwölf Farben, je ein halber Bogen DIN A4, dazu Rot für die Lok
  • Schwarzes Tonpapier, zwei Bögen DIN A4
  • Ein Eierbecher mit etwa 5 cm Durchmesser
  • Ein Foto je Kind, etwa 4 x 5 cm
  • Eine Handvoll Watte
  • Bastelkleber, Kinderschere und ein dicker Filzstift

So geht es

  1. Schneide aus jeder Farbe einen Wagen von 18 x 12 cm und für die Lok einen roten Kasten von 20 x 10 cm, ein Führerhaus von 9 x 12 cm und einen schwarzen Schornstein von 4 x 6 cm.
  2. Die Kinder fahren mit dem Bleistift um den Eierbecher, schneiden für jeden Wagen zwei schwarze Räder aus und kleben sie unten so an, dass sie 1 cm über den Rand ragen.
  3. Schreib auf jeden Wagen unten groß den Monatsnamen.
  4. Jedes Kind klebt sein Foto oben an den Wagen seines Monats, sodass der Kopf über den Rand schaut, als säße es darin.
  5. An die Lok klebt Ihr Führerhaus und Schornstein, dazu vier Räder, und zupft darüber zwei Rauchwolken aus Watte.
  6. Hängt Lok und Wagen mit 3 cm Lücke in einer Reihe an die Wand und verbindet sie mit kurzen Streifen aus schwarzem Papier als Kupplung.
  7. Fertig ist der Zug, wenn alle Wagen auf einer Linie stehen – ein gespannter Faden als Gleis darunter hilft beim Ausrichten.

Wenn es zu leicht wird: Größere Kinder bringen die gemischten Wagen selbst in die richtige Reihenfolge und schreiben die Monatsnamen ab, bevor der Zug an die Wand kommt.

Für Jüngere: Mit Zweijährigen schneidest Du Wagen und Räder vor. Dein Kind klebt die Räder an und zupft den Rauch.

Die Pappteller-Girlande mit den Monaten

ab 3 Jahren  ·  45 Minuten plus eine Stunde Trockenzeit · leicht
Die Pappteller-Girlande mit den Monaten — Auf einem hellen Holztisch nebeneinander ausgelegt: zwoelf runde Pappteller an eine
Zwölf bemalte Teller an einer Schnur, darunter hängen die Kinder ihres Monats.

Zwölf Pappteller hängen nebeneinander an einer Schnur, jeder in der Farbe seiner Jahreszeit bemalt und mit einem Zeichen in der Mitte: Schneeflocke, Blüte, Sonne, Blatt. Unter jedem Teller hängen an Wollfäden die runden Fotos der Kinder dieses Monats, mit ein paar Holzperlen dazwischen. Die Girlande zieht sich über eine ganze Wand oder ein Fenster und lässt sich im Sommer einfach abnehmen und einrollen.

Vorbereiten musst Du nur die Löcher und die Fäden. Achte beim Einkauf auf unbeschichtete Pappteller: Auf beschichteten perlt Wasserfarbe ab, und die Kinder sind enttäuscht. Hast Du nur beschichtete, nimm Fingerfarbe oder Acrylfarbe. Mit einer Gruppe klappt die Girlande gut, zwölf Kinder malen die Teller, alle anderen ihre Fotokreise.

Das brauchst Du
  • Zwölf unbeschichtete Pappteller, etwa 23 cm Durchmesser
  • Fingerfarbe in Blau, Grün, Gelb, Orange und Weiß und ein breiter Pinsel
  • Eine kräftige Naturschnur, etwa 4 m, und Wollfaden
  • Ein Locher und ein Trinkglas mit etwa 7 cm Durchmesser
  • Ein Foto je Kind und Tonpapierreste
  • Holzperlen von etwa 10 mm, eine Handvoll

So geht es

Kinderhand malt einen Pappteller für den Wintermonat blau an
Erst die Fläche, dann das Zeichen: Auf trockenem Grund verläuft die weiße Schneeflocke nicht.
  1. Dein Kind malt den Teller in der Farbe der Jahreszeit seines Monats an: Winter blau, Frühling grün, Sommer gelb, Herbst orange.
  2. Wenn die Farbe angetrocknet ist, malt es mit Weiß ein Zeichen in die Mitte – Schneeflocke, Herz, Blüte, Sonne, Blatt –, und Du schreibst den Monatsnamen an den Rand.
  3. Stanze mit dem Locher oben zwei Löcher mit 5 cm Abstand und unten eines.
  4. Jedes Kind zeichnet mit dem Glas einen Kreis auf Tonpapier, schneidet ihn mit der Kinderschere aus und klebt sein Foto darauf; Du stanzt oben und unten ein Loch.
  5. Knote die Fotokreise eines Monats mit kurzen Wollfäden untereinander an das untere Loch ihres Tellers; dazwischen darf Dein Kind ein paar Holzperlen auffädeln – bei Kindern unter drei nur, wenn Du direkt daneben sitzt.
  6. Fädle die Naturschnur der Reihe nach durch die oberen Löcher aller Teller, durch das eine Loch nach vorn und durch das andere wieder nach hinten.
  7. Fertig ist die Girlande, wenn sie zwischen zwei Haken hängt und die Teller gleichmäßig verteilt sind, ohne nach vorn zu kippen.

Wenn es zu leicht wird: Vorschulkinder schreiben die Monatsnamen selbst ab und fädeln unter ihr Foto so viele Perlen, wie sie alt sind – am Geburtstag kommt eine dazu.

Für Jüngere: Mit Krippenkindern wird nur gemalt, gern mit der ganzen Hand. Zeichen, Löcher und Fäden übernimmst Du, die Perlen lässt Du weg.

So bleibt der Kalender im Alltag lebendig

Häng den Kalender so tief, dass die Kinder ihn ohne Hilfe anschauen und anfassen können – also auf ihrer Augenhöhe, nicht über der Garderobe. Ein Kalender, an dem man etwas bewegen darf, wird viel öfter benutzt: den Zeiger weiterdrehen, die eigene Klammer abnehmen, den Ballon am Geburtstag an den eigenen Platz holen. Ein Blick drauf beim Morgenkreis am Monatsanfang reicht, damit er nicht zur Tapete wird.

In Montessori-Einrichtungen wird Geburtstag oft mit einem kleinen Ritual gefeiert: In der Mitte des Kreises steht eine Kerze oder ein Bild für die Sonne, ringsum liegen die zwölf Monate oder die vier Jahreszeiten. Das Geburtstagskind trägt einen Globus um die Sonne, eine Runde für jedes Lebensjahr, und dazu wird erzählt, was in diesem Jahr passiert ist – gern mit einem Foto pro Jahr, das die Eltern mitbringen. Ein Kalender als Jahreskreis passt dazu besonders gut, weil die Kinder die Runde schon kennen.

Bevor Fotos an die Wand kommen, kläre, ob die Eltern zugestimmt haben. In den meisten Kitas wird das beim Aufnahmegespräch schriftlich geregelt, frag im Zweifel Deine Leitung. Für Kinder ohne Freigabe nimm ein Selbstporträt oder ein Zeichen, das sich das Kind selbst aussucht – das ist oft sogar beliebter als das Foto.

Frag bei der Aufnahme auch, ob die Familie Geburtstage überhaupt feiert. Es gibt Familien, die das aus religiösen Gründen nicht tun, und für das Kind ist es unangenehm, wenn es als einziges an der Wand fehlt und keiner weiß, warum. Mit den Eltern lässt sich meist eine Lösung finden, etwa ein Kalender nur mit Monaten und Jahreszeiten.

Plan von Anfang an Platz ein. Im Laufe des Jahres kommen neue Kinder dazu, und die Lücke im Kalender ist für sie ein guter Moment, ihren Ballon oder ihre Blume zu basteln und dazuzuhängen. Kinder, die die Gruppe verlassen, nehmen ihr Stück mit nach Hause.

Häufige Fragen

Ab welchem Alter verstehen Kinder einen Geburtstagskalender?

Ihr eigenes Foto finden schon Zweijährige, und darüber freuen sie sich. Dass zwischen heute und dem Geburtstag eine bestimmte Zeit liegt, verstehen die meisten erst mit vier oder fünf Jahren nach und nach. Bis dahin helfen Jahreszeiten mehr als Monatsnamen: Ein Kind, das weiß, dass es im Sommer Geburtstag hat, kann damit etwas anfangen.

Welcher Geburtstagskalender eignet sich für die Krippe?

Einer mit großen Fotos und wenig Schrift, aufgehängt in Krabbelhöhe. Gut passen der Jahreszeitenbaum mit Handabdrücken oder die Pappteller-Girlande, bei denen die Kinder vor allem malen. Kleinteile wie Perlen und Wäscheklammern lässt Du in der Krippe weg oder hängst sie außer Reichweite.

Darf ich Fotos der Kinder im Gruppenraum aufhängen?

Nur mit Einwilligung der Eltern. Meist wird das beim Aufnahmegespräch schriftlich festgehalten, frag im Zweifel Deine Leitung. Für Kinder ohne Einwilligung nimmst Du ein selbst gemaltes Bild oder ein Zeichen, das sich das Kind aussucht.

Wie oft muss man den Kalender neu basteln?

Die Grundform kann meist bleiben: Jahresrad, Ast mit Holzscheiben oder Klammerbrett halten mehrere Jahre. Neu gemacht werden nur die Teile der Kinder, also Ballons, Blumen, Blätter oder Fotos. Viele Gruppen basteln diese nach der Eingewöhnung im Herbst, wenn die neuen Kinder angekommen sind.

Was ist ein Jahreskreis nach Montessori?

Ein Kreis mit den zwölf Monaten oder vier Jahreszeiten, oft mit einer Kerze oder Sonne in der Mitte. Er zeigt, dass das Jahr sich wiederholt und die Erde einmal um die Sonne wandert. Bei der Geburtstagsfeier trägt das Kind einen Globus so oft um die Mitte, wie es Jahre alt wird.

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